KAPAP-Introseminar am 22.08.2010
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Lehrgang am 22.08.2010 KAPAP–Introseminar mit Jürgen Schaffrath
Der Morgen begann echt locker und angenehmen. Jürgen und ich haben uns um 8 Uhr in Wilnsdorf in der Taverne zum gemütlichen Frühstückskaffee getroffen und ein bisschen gequatscht. Und so landeten wir gegen kurz nach 9 im Reality-Based Center in Siegen und begannen das Seminar vorzubereiten….
Nach und nach liefen die Teilnehmer ein, so dass wir recht pünktlich um kurz nach 10 Uhr mit dem Training starten konnten.
Jürgen stellte in einem Powerpoint – Vortrag theoretische Grundlagen des KAPAP aber auch Grundzüge der Selbstverteidigung überhaupt und deren physische und psychische Limitationen vor.
Nachdem mit der Theorie das Fundament für das praktische Training gelegt und das Verständnis warum was wie trainiert wird geweckt wurde, startete der praktische Teil.
Das Warmmachen erfolgte dann mit lockerem Schattenboxen.
Danach wurde die „Plattform“ erarbeitet, von der aus die Verteidigung erfolgt. Stand und Bewegungslehre mit Weiterführung zur Kombination mit Schlägen im Einzel-, Partner- und Equipmenttraining sorgten für den ersten Schweiß und das „intensivere“ Kennenlernen der Teilnehmer.
Dann folgte eine halbstündige Mittagspause, und recht pünktlich ging es dann weiter mit defensiven Techniken, um den Kopf bei Angriffen zu schützen und daraus dann weiter zu arbeiten.
Danach wurde der Clinch Thema. Die körperliche Intensität – sowohl von der Anstrengung als auch vom „intensiveren Kennenlernen“ – nahm nochmals deutlich zu ;-)
Nach statischem Training wurde es dann dynamisch und schweißtreibend. Aber damit auch gleichzeitig super interessant. Drillformen und Kombinationen führten bei den Teilnehmern dazu, dass das Training und die Anwendungen fließend wurden.
Der Einsatz von „Öffnungstechniken“, Knien, Ellbogen, Kopfstößen usw. im Clinch wurde fließend und dynamisch der individuellen Situation angepasst.
Die letzte Stunde gewährte Jürgen uns einen Einblick in den Themenbereich „Angriffe mit Stich- / Schnittwaffen“. Da es sich um ein sehr umfassendes Thema handelt, konnte hier nur ein erster Einstieg erfolgen. Am eigenen Leib zu erkennen, wie schwer und gefährlich der Angriff mit solchen Waffen ist, ließ viele „Verteidigungstechniken“ in einem anderen Licht erscheinen, insbesondere vor dem Hintergrund der menschlichen Reflexe in einer Angriffssituation mit Stich- / Schnittwaffen. Durch diesen schon geringen Einblick erfolgte bei vielen Teilnehmern bereits eine deutliche Sensibilisierung für das Training im Bereich „Messerabwehr“.
Trotz des wirklich reichhaltigen Inhalts hatte Jürgen immer die Zeit auf Fragen, die aufgetreten sind, adäquat einzugehen, sowohl theoretisch als auch praktisch. Exkurse in den Bereich Law Enforcement – Arrest & Control – oder Verteidigung in der Bodenlage, Gun-Disarming usw. rundeten den absolut erfolgreichen und interessanten Tag ab.
An dieser Stelle aber auch noch mal vielen Dank an alle Teilnehmer(innen) für das große Interesse, das disziplinierte Training und den respektvollen Umgang miteinander. Nur so ist der Tag verletzungsfrei geblieben und zu dem geworden, was er ist!
Friends...no enemies
In diesem Sinne,
Andi
P.S. Die Bilder werde ich in den nächsten Tagen auf den internen Bereich stellen. Bitte gebt mir noch etwas Zeit....



